Ein Abschied mit schwerem Herzen!

Wir verabschieden unseren Kameraden André Görner, der nach mehreren Jahren aktiven Dienst unsere Wehr verlässt. Er spielte schon längere Zeit mit dem Gedanken, gemeinsam mit seiner Familie auszuwandern, in unser Nachbarland Dänemark. 
Natürlich müssen wir seine Entscheidung akzeptieren und respektieren, auch wenn es dem Einen oder Anderen schwer fällt, denn mit seiner herzensguten, hilfsbereiten und humorvollen Art haben wir ihn kennen und schätzen gelernt. 
André trat am 01.05.2015 in unsere Wehr ein und absolvierte den Grundlehrgang.
 
Darauf folgten weitere Lehrgänge:
Truppführer (2016)
Technische Hilfe Bahn Teil 1 (2016)
Sprechfunker (2017)
Fireboard Grundlehrgang (2017)
Maschinistenlehrgang (2018)
Einweisung in das Hubrettungsfahrzeug der FF Weinböhla (2018)
Atemschutzlehrgang (2019)

 

Als Erinnerung an uns übergab die Wehrleitung André seinen Helm, den man vorher noch schön von einer Porzellanmalerin  gestalten lies.
Wir wünschen ihm und seiner Familie in ihrer neuen Heimat viel Glück und Gesundheit und viel Erfolg bei den ein oder anderen Hürden, die das Leben so mit sich bringt.
 Am 09.01.2020 nahm André am letzten Dienst teil und trat dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus der aktiven Wehr aus. Er bleibt uns jedoch als passivesMitglied erhalten.

Die erste Feuerwehrhochzeit in Weinböhla

 

Am gestrigen Donnerstag, dem 24.09.2020 gaben sich zwei Feuerwehrleute das „Ja-Wort“. Dies kam schon des öfteren in der Feurwehr Weinböhla vor, aber es gab bisher noch keine sogennante „Feuerwehrhochzeit“. Eine „Feuerwehrhochzeit“ findet statt, wenn sich die beiden Eheleute in der Feuerwehr kennenglernt haben und auch noch immer in der Feurwehr sind. Deshalb machten die KameradInnen nicht nur einen üblichen Spalier. Als das Brautpaar an der Trauungslocationen losfuhr, hatten beide noch keine Ahnung, was gelich passieren würde. Ab Ortseingang Weinböhla standen in verschiedenen Abständen vereinzelt Fahrzeuge der Weinböhlaer Feurwehr im Spalier mit Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. Die letzte Station bot der Keulsche Hof, denn vor Ihm stellten die KameradInnen die TLK auf und machten einen Schlauchtunnel aus 2 C- Schläuchen. Die Überraschung war sehr gelungen, sodass die Freudentränen schnell in strömen flossen.